Do 01.01.1970, 01:00 Uhr

Einführung in die ICF und Bedeutung für die Bedarfsermittlung

<p>Beschreibung</p>

<p>Die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsf&auml;higkeit, Behinderung und Gesundheit) stellt die aktuelle Klassifikation f&uuml;r Behinderung und Rehabilitation der WHO dar. Mit ihr l&auml;sst sich der Hilfebedarf anhand der Beeintr&auml;chtigung von Funktionen, Strukturen, Aktivit&auml;ten und Teilhabe beschreiben.</p>

<p>Dabei ist der Kontext (Umwelt- und personbezogene Faktoren) als Barriere oder F&ouml;rderfaktor wichtiger Bestandteil der Funktionsf&auml;higkeit. Viele Regelungen im SGB IX basieren auf dem bio-psycho-sozialen Modell der ICF. Die ICF ist von der WHO f&uuml;r alle Altersgruppen vorgesehen. Durch die SGB VIII-Reform wird die ICF auch in der Bedarfsermittlung bei von Behinderung bedrohten oder behinderten Kindern und Jugendlichen zu einer wichtigen Grundlage.</p>

<p>Das Verst&auml;ndnis von Behinderung in der UN-BRK wird im Modell der ICF aufgegriffen. Der Behinderungsbegriff des BTHG und die Bedarfsermittlung in der Eingliederungshilfe beziehen sich auf die Dom&auml;nen der Aktivit&auml;t und Teilhabe und die Funktionsf&auml;higkeit.</p>

<p>Schwerpunkt des ersten Tages ist eine praxisbezogene Einf&uuml;hrung in die Grundbegriffe der ICF und das Verstehen des Modells sowie einzelner Konzepte der Komponenten der ICF.<br />
Zudem findet eine Auseinandersetzung mit ethischen Fragen statt.<br />
<br />
Am zweiten Tag werden Anwendungsm&ouml;glichkeiten vorgestellt. Die Umsetzung des Gelernten kann mit eigenen Fallbeispielen in der F&ouml;rderplanung/Teilhabeplanung erarbeitet werden. Zum Bayerischen Bedarfsermittlungsinstrument (BIBay) und dem Bericht der Leistungserbringer (ehemals HEB-A/B/C) werden die Bez&uuml;ge zur ICF dargestellt. Jede*r Teilnehmer*in kann exemplarisch in einem Alltagsbereich des Berichts die ICF praktisch anwenden. Bei Teilnehmer*innen au&szlig;erhalb der Eingliederungshilfe erfolgt die praktische Umsetzung ebenfalls im Modell der ICF.</p>

<p>Alle Teilnehmer*innen werden gebeten, dazu ein konkretes Praxisbeispiel aus ihrem Arbeitsalltag mitzubringen.</p>

<p>385,00 &euro;</p>

<p>Lehrgangsgeb&uuml;hr</p>

<p>68,50 &euro;</p>

<p>Verpflegung ohne &Uuml;bernachtung (Tagesverpflegung)</p>

<p>99,50 &euro;</p>

<p>Verpflegung bei &Uuml;bernachtung (Vollverpflegung)</p>

<p>84,00 &euro;</p>

<p>&Uuml;bernachtung im Einzelzimmer</p>