Meike Engelhardt, Alexandra Ametsberger

Von methodischen (Un-) Möglichkeiten und ethischen Verpflichtungen - Forschungsschlaglichter zu schwerer und mehrfacher Behinderung

Als Andreas Fröhlich und Mitarbeitende in den 1970er Jahren das Konzept der Basalen Stimulation entwickelten, eröffneten sich auch neue Forschungsperspektiven: Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung wurden nicht nur als Objekte pflegerischer Versorgung, sondern als eigenaktive Subjekte angesehen, die sich entwickeln und die Welt entdecken wollen – und die dazu einer angemessenen pädagogischen Förderung bedürfen (Fröhlich, 1998). Diese frühe forschungsbezogene Pionierarbeit markiert den Beginn einer systematischen Auseinandersetzung mit den spezifischen Bedarfslagen dieses Personenkreises. Heute, mehr als vier Jahrzehnte später, hat sich das Forschungsfeld deutlich ausdifferenziert und umfasst vielfältige Teilhabebereiche, die im vorliegenden Beitrag skizziert werden. Im Folgenden sollen forschungsmethodische Besonderheiten beschrieben und exemplarische Forschungsaktivitäten vorgestellt werden.

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