Andreas Fröhlich - Mehr vom Leben
Von neuen Wegen und bleibenden Spuren. Eine Würdigung
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Thema/Rubrik
Lebenswege
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Autor:in
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Kurzbeschreibung
Annalena lag am liebsten auf dem Boden. Zusammengerollt. Das Gesicht unter einem Arm verborgen. Näherte man sich ihr, sprach sie an oder sah sie an, reagierte sie mit Rückzug. Sie war sieben Jahre alt. Schwer behindert. Sprach nicht. Was sie verstand, was sie wahrnahm, was sie dachte – niemand wusste es.
Andreas Fröhlich erzählt diese Begegnung in seinem Heft Basales Leben (vgl. Fröhlich 2012). Es ist eine unscheinbare Geschichte: keine sonderpädagogische Förderung, keine wissenschaftliche Studie, kein explizites Lehrmaterial. Im Mittelpunkt steht ein Mensch, der zunächst offensichtlich keinen Kontakt zulassen möchte. Es geht um eine Zeitung als Gesprächsangebot, um Rascheln und um Warten. Und um einen Pädagogen, der bereit ist, konventionelle Vorstellungen von Kommunikation und Interaktion zu hinterfragen und sich auf ungewohnte Formen von Begegnung und Verständigung einzulassen. |
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Erschienen in
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