Eine Grafik mit mehreren Reihen von einfach gezeichneten grünen Äpfeln mit braunen Stielen auf einem weißen Hintergrund, unten signiert mit "Reisenbauer 2019".

Heinrich Reisenbauer, Äpfel. Acryl, Edding auf Leinwand, 50 x 50 cm, 2019, s. S. 93

Foto: © Privatstiftung - Künstler aus Gugging
aus Heft 6/2023 – Fachthema
Nikola Schwersensky, Theresa Allweiss, Reinhard Burtscher

„Nicht schon wieder übers Essen reden!“

Beim Thema „gesunde Ernährung“ trifft man nicht selten auf ein Paradoxon: Einerseits sind Menschen zumeist äußerst interessiert, haben viele Fragen und zeigen große Wissbegierde; andererseits werden konkrete Empfehlungen infrage gestellt oder sogar kategorisch abgelehnt. Wie Gesundheitsförderung für Menschen mit Lernschwierigkeiten trotzdem gelingen kann, zeigen wir anhand von zwei Beispielen.

In unserem Alltag begegnen uns die unterschiedlichsten Vorstellungen und Einstellungen zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung: „Der Körper braucht aber Zucker.“ „Nach 17 Uhr sollst du eigentlich nichts mehr essen.“ „Als Mann und vor allem wenn du Muskeln willst, musst du viel Fleisch essen.“ „Zucker ist die beste Nervennahrung.“ „Gesundes Essen schmeckt nicht.“ Solche und ähnliche Aussagen mit mehr, weniger oder keinem Wahrheitsgehalt führen zu hitzigen Diskussionen. Gespräche über gesunde Ernährung sind selten frei von medialer Beeinflussung und häufig emotional geprägt. Dies ist nicht verwunderlich, denn Ernährung wurde in den letzten Jahren zu einem Topthema. Kaum ein:e Influencer:in kommt ohne Ernährungstipps aus. Der Ernährungsmarkt boomt mit zahllosen Empfehlungen. Die Nahrungsmittelindustrie investiert jährlich Milliarden an Werbung und zählt zu der Branche mit den höchsten Werbeausgaben in Deutschland (vgl. Nielsen 2023). Die permanenten Verlockungen der Werbung machen Menschen zu Gewohnheitsessern von eher ungesunden Lebensmitteln („Junkfood-Junkies“). Der tägliche Verzehr von Nahrungsmitteln mit hohem Fett- und Zuckergehalt löst biochemische Mechanismen im Gehirn aus, die dazu führen, dass Lebensmittel mit niedrigerem Fettanteil zunehmend an Attraktivität verlieren (vgl. Thanarajah et al. 2023). Das „Immer-mehr-konsumieren-Wollen“ von hoch kalorienhaltigen Lebensmitteln scheint vorprogrammiert. Die Folge dieser Einflüsse: Pädagogisch gut gemeinte Ratschläge bleiben ohne Wirkung. Und wenn statt guter Ratschläge Verbote ausgesprochen werden, ist dies aus anderen Gründen fragwürdig, denn sie stehen dem Willen des zu begleitenden Menschen entgegen. „Don’t mention the diet!“ (Erwähnen Sie die Diät nicht!), so lautet eine Veröffentlichung, die diese Widersprüche anschaulich benennt und gleichzeitig Wege aufzeigt, wie ein positiver Ansatz der Unterstützung entwickelt werden kann (vgl. Martin et al. 2021). Unser Beitrag geht in eine ähnliche Richtung und stellt anhand von Beispielen guter Praxis aus dem deutschsprachigen Raum vor, wie ein gesünderer Lebensstil unterstützt und Fehlernährung verhindert oder zumindest verringert werden kann.

Was ist gesunde Ernährung?

Ein vordergründiger Aspekt von Ernährung ist, dass dem Körper durch die Nahrungsaufnahme essenzielle Nährstoffe zugeführt werden. Damit das gelingt, haben sich Ernährungsexpert:innen auf bestimmte Regeln für eine gesunde und nachhaltige Ernährung geeinigt. Diese Regeln sind auch in leichter Sprache veröffentlicht (vgl. DGE et al. o.D.). Sie sind in der Praxis mit wenigen Prinzipien gut zu erklären: auf eine pflanzenbasierte Ernährung achten, also viel Gemüse und Obst essen; Fleisch und tierische Produkte eher selten verzehren und stattdessen Hülsenfrüchte und Sojaprodukte als Eiweißlieferanten nutzen; Vollkornprodukte bei Brot, Nudeln und Reis bevorzugen; Salz, Zucker und gehärtete Fette, die sich besonders in Fertigprodukten, Snacks und Fastfood verstecken, vermeiden; viel Wasser und ungesüßte Tees trinken; Softdrinks und Fruchtsäfte dagegen nur selten konsumieren. Ein bekanntes Beispiel für eine grafische Darstellung einer solchen Ernährungsempfehlung ist die Ernährungspyramide (siehe Abb. 1).

Essen gibt unserem Körper tagtäglich die lebensnotwendige Energie. Für gesunde Ernährung gilt: Sie trägt zur Prävention von Fehlernährung (Unterernährung, Mangelernährung, Übergewicht und Adipositas) bei und reduziert das Risiko von chronischen Erkrankungen. Darüber hinaus stärkt sie die Gesundheit und fördert unser Wohlbefinden. Ob gesund oder weniger gesund – ein leckeres Essen in guter Gesellschaft ist nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern es ist auch ein Fest für die Seele. Nahrungsaufnahme berührt viele Aspekte unseres Lebens, bestimmt unseren Alltag und wird von unserem Alltag bestimmt.

Ein weiterer, aktueller und zunehmend wichtiger Aspekt von Ernährung, der über das persönliche Wohlbefinden hinausgeht, ist die Erkenntnis, dass die Art und Weise unserer Ernährung Einfluss auf unsere Umwelt, unser Klima und damit auf das Leben und Überleben von uns Menschen insgesamt hat. Dieser Aspekt lässt uns Ernährung mehr und mehr in einem anderen Licht, in einem breiteren Kontext sehen. Die Prinzipien von „Sustainable healthy diets“ (nachhaltige gesunde Ernährung) vereinen die Aspekte Gesundheit, Wohlbefinden und Umweltbewusstsein:

Eine nachhaltige und gesunde Ernährung besteht aus Ernährungsmustern, die alle Aspekte der Gesundheit und des Wohlbefindens einer Person fördern; geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben und wenig Umweltbelastung verursachen; verfügbar, bezahlbar, sicher und fair sind und kulturell akzeptiert werden.“ (FAO et al. 2019, S. 9, Übers. und Herv. d. Autor:innen)

Indem die Biodiversität und die ökologische Balance des Planeten durch nachhaltige und gesunde Ernährung erhalten bleiben, profitieren auch die folgenden Generationen (vgl. ebd.).

Menschen mit Lernschwierigkeiten und Ernährung

Natürlich ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung elementar für das Wohlbefinden. Zu den bereits erwähnten positiven und negativen Aspekten gesunder bzw. ungesunder Ernährung kommt für Menschen mit Lernschwierigkeiten noch ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu: Die täglichen Mahlzeiten können wichtige Fixpunkte im Alltag darstellen, die Genuss, Entspannung und Freude bereiten oder, im Gegenteil, Stress, Angst, Frust oder auffälliges Verhalten auslösen.

Studien zeigen, dass Menschen mit Behinderungen häufiger als die durchschnittliche Bevölkerung Unter- und Mangelernährung, aber auch Übergewicht und Adipositas aufweisen (vgl. Sadowsky et al. 2020; Schanze 2014). Die Ursachen dafür sind vielfältig und oft nur individuell bestimmbar; sie können von Abbeiß-, Kau- und Schluckstörungen über Riech- und Geschmacksstörungen bis hin zu Entzündungen in der Mundhöhle reichen (vgl. Habermann-Horstmeier 2018). Hinzu kommt, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten teilweise ein dysfunktionales Essverhalten zeigen, weil sie etwa sehr schnell oder sehr langsam essen, Gerichte runterschlingen, ohne zu kauen, Nahrung verweigern oder exzessiv essen (vgl. Hove 2007).

Für die Entstehung von Übergewicht sind zudem Faktoren wie eine hochkalorische Ernährungsweise, zu geringe körperliche Aktivität, familiäre Veranlagung, hormonelle Störungen und ein erhöhter Stresslevel von Bedeutung (vgl. Stiftung Gesundheitswissen 2018). Bei Menschen mit Lernschwierigkeiten scheint das Risiko für das Auftreten von (starkem) Übergewicht zudem höher zu sein, wenn sie selbstständig oder in teilbetreuter Wohnform leben (vgl. Franke et al. 2018). Auch das Geschlecht (Frauen sind öfter betroffen), die Form der Behinderung (z. B. Trisomie 21) oder die Einnahme von Medikamenten (z. B. Psychopharmaka) stellen für Menschen mit Lernschwierigkeiten hohe Risikofaktoren dar (vgl. Habermann-Horstmeier 2018).

Eine gesunde Ernährungsweise kann der Entstehung von Übergewicht, Unter- und Mangelernährung entgegenwirken und das Wohlbefinden steigern. Unserer Erfahrung nach ist das Wissen über eine gesunde Ernährung innerhalb der Gruppen von Menschen mit Lernschwierigkeiten – wie auch in der Allgemeinbevölkerung – grundsätzlich vorhanden. Blickt man auf das Ernährungsverhalten, ergibt sich aber oftmals ein anderes, eher negatives Bild: In einer unserer Umfragen unter 399 Werkstattbeschäftigten stimmten nur 54 % der Befragten der Aussage „Ich esse viele gesunde Sachen, zum Beispiel Obst und Gemüse“ zu; der Aussage „Ich trinke viele gesunde Sachen, zum Beispiel Wasser und Getränke ohne Zucker“ stimmten 59 % der Befragten zu. Die gleiche Umfrage in betreuten Wohnformen ergab sogar noch geringere Zustimmungswerte. Aber wieso klaffen gerade bei einem so (lebens-)wichtigen Thema wie gesunder Ernährung Wissen und Verhalten so eklatant auseinander? Um den Widerspruch besser zu verstehen, widmen wir uns nun der Frage, wovon das Ernährungsverhalten maßgeblich beeinflusst wird.

Einflüsse auf die Ernährung

Während für uns Menschen im Säuglingsalter nur der Hunger entscheidend ist, ob wir essen möchten, und unsere engsten Bezugspersonen darüber bestimmen, ob wir essen können, prägen im Verlauf des Lebens viele weitere Faktoren unsere Ernährung. Die Erziehung ist dabei ein Schlüssel, um zu verstehen, wie Ernährungsgewohnheiten entstehen. Die Familie übt über das Ernährungsverhalten der Eltern einen großen Einfluss auf die Kinder aus, wobei Wiederholungen und Gewöhnung wichtige Aspekte darstellen: „Kinder lernen nicht, zu essen, was sie mögen. Vielmehr lernen sie zu mögen, was sie essen.“ (Meyer 2019, 204) Innerhalb der Familie werden zumeist auch Wissen und Kompetenzen rund um Nahrungsmittel, deren Lagerung und Zubereitung weitergegeben. Manchmal wird Essen auch als Erziehungsmittel eingesetzt, etwa Süßes zur Belohnung oder Essensentzug als Bestrafung. All diese Aspekte beeinflussen die Entwicklung des Ernährungsverhaltens; bei Kindern mit Lernschwierigkeiten ist diese Entwicklung allerdings auch abhängig davon, wie sich die Behinderung äußert und wie die Umwelt darauf reagiert (vgl. Meyer 2019).

Neben dem Elternhaus sind weitere Personen(-gruppen) des sozialen Umfeldes für unsere Ernährung relevant, und wir werden durch gesellschaftliche, religiöse oder kulturelle Faktoren geprägt. Dementsprechend entwickeln wir persönliche Vorlieben und Einstellungen und verleihen durch bestimmte Ernährungsweisen teilweise sogar unserer Identität und Zugehörigkeit Ausdruck.

Wenn es um einzelne Ernährungsentscheidungen geht, sind für die meisten Menschen das eigene Hungergefühl, der Appetit auf etwas Besonderes oder das Bedürfnis nach Genuss ausschlaggebend. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten scheint überdies die emotional-kompensatorische Wirkung von Nahrung und Nahrungsaufnahme eine wichtige Rolle zu spielen (vgl. Nowag 2017). Essen und Trinken dienen demnach oftmals der Gefühlsregulation und helfen, mit negativen Gefühlen und Stress umzugehen oder andere nicht erfüllte Bedürfnisse zu kompensieren.

Im Alltag treffen wir auf weitere Einflussfaktoren, die das Essverhalten bestimmen, wie Verfügbarkeit, Angebot, Werbung und Preisgestaltung von Lebensmitteln oder Gerichten (in Supermärkten, Kantinen, Restaurants etc.). Je nachdem, wie eine Person vorgeprägt ist, mit welchen finanziellen und zeitlichen Mitteln sie ausgestattet ist und über welche Kenntnisse und Kompetenzen sie verfügt, wird sie anders auf diese äußeren Faktoren reagieren und entsprechend einkaufen, kochen und essen.

Menschen mit Lernschwierigkeiten benötigen teilweise Unterstützung in Bezug auf ihre Ernährung, weil möglicherweise ihre kognitiven oder motorischen Fähigkeiten eingeschränkt sind. Da es sich um eine äußerst heterogene Gruppe handelt, sind die Bedürfnisse dabei sehr unterschiedlich: Manche Personen benötigen Unterstützung bei der Auswahl der Zutaten und bei der Zubereitung (inklusive der richtigen Portionierung und der Sicherstellung der richtigen Konsistenz der Lebensmittel); manche brauchen Assistenz beim Verzehr von Speisen und Getränken mithilfe individualisierter Formen der Nahrungseingabe (Adolfsson et al. 2022). Da die Entscheidungen, Regeln und Abläufe für die Mahlzeiten von den jeweiligen Unterstützungspersonen vor Ort abhängig sind, beeinflussen betreuende Angehörige und Mitarbeitende in betreuten Wohnformen, Förderbereichen oder Werkstätten das Ernährungsverhalten von Menschen mit Lernschwierigkeiten maßgeblich (Adolfsson et al. 2022). Herausforderungen ergeben sich in diesem Zusammenhang, wenn sich verschiedene Unterstützungspersonen bezüglich des Was und Wie des Essens und Trinkens nicht einig sind oder eine große Diskrepanz zwischen den Wünschen der zu betreuenden Person und den Ansprüchen der Unterstützungsperson besteht (Adolfsson et al. 2022).

Je nach individuellen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen kann es sein, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten ihre Nahrung nicht selber auswählen und nicht über deren Zubereitung oder Darreichungsform (mit-)bestimmen können. Angesicht der Tatsache, dass Essen und Trinken eine existenzielle Bedeutung haben, können sich Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf täglich bedroht fühlen, wenn sie für die Nahrungsaufnahme von Dritten abhängig sind (Meyer 2019). Dies kann andere, bereits vorhandene Probleme im Essverhalten verstärken (oder sogar eigene Probleme auslösen).

In unterstützenden Wohn- oder Arbeitssettings sind jedoch nicht nur die Mitarbeitenden wichtige Einflussfaktoren, sondern auch das Angebot und die Strukturen vor Ort. Richten sich die Einkäufe für die Wohngemeinschaft oder die Gemeinschaftsverpflegung in der Werkstatt nach den offiziellen Ernährungsempfehlungen? Wie attraktiv sind die Speisen, und wie oft werden welche Speisen angeboten? Wie können die Menschen mit Lernschwierigkeiten bei der Menüplanung mitwirken? Welchen Entscheidungsspielraum haben sie? Ist gesunde Ernährung auf institutioneller Ebene organisatorisch verankert, beispielsweise durch Anforderungen an die Mitarbeitenden und entsprechende Qualifizierungen sowie durch Maßstäbe an die Arbeitsabläufe vor Ort (z. B. in Form von Qualitätskriterien, Richtlinien oder Handlungsempfehlungen für den Bereich Ernährung)?

Mit dieser (längst nicht vollständigen) Auflistung möchten wir zeigen, dass hinter jedem Griff zum Apfel oder zur Chipspackung eine Vielzahl an Einflussfaktoren – meist unbewusst – in und auf uns wirken. Außerdem möchten wir aufzeigen, wie tief unser Ernährungsverhalten persönlich verankert ist. Vor diesem Hintergrund ist es hoffentlich nicht mehr so schwer zu verstehen, warum wir bei diesem Thema so oft wider besseres Wissen und zum Schaden unserer Gesundheit handeln. Allerdings schließt sich nun die Frage an, wie Gesundheitsförderung im Bereich der gesunden Ernährung überhaupt – und insbesondere für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten – gelingen kann.

Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung soll allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglichen und sie zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigen (vgl. WHO 1986). Zur Gesundheitsförderung zählen alle Aktivitäten, die eine gesunde Lebensweise fördern und stärken. Diese Aktivitäten sollen auch die gesundheitliche Chancengleichheit von Menschen verbessern. Denn seit Langem ist bekannt, dass die sozioökonomische Lage einen starken Einfluss auf die Gesundheit hat (vgl. RKI 2015). Gesundheitsförderung ist nichts, was von selbst passiert. Es ist vielfach eine anspruchsvolle Aufgabe, die durch gezielte Unterstützung von professionellen Akteur:innen initiiert und begleitet werden kann. Zentrale Elemente der Gesundheitsförderung sind Empowerment und Partizipation der Zielgruppe. Gesundheitsförderung unterstützt die Entwicklung von Persönlichkeit und sozialen Fähigkeiten durch Information, gesundheitsbezogene Bildung sowie durch die Verbesserung sozialer Kompetenzen und lebenspraktischer Fertigkeiten (vgl. WHO 1986). Fachkräfte und Adressat:innen sind aufgefordert, dabei zusammenzuarbeiten, koproduktiv neues Wissen aufzubauen und im Fall von Informations- und Bildungsangeboten Inhalte sowie Angebote gemeinsam zu entwickeln (vgl. Behrisch et al. 2018; Sappok 2023). Wenn sich die beteiligten Adressat:innen mit den Ergebnissen identifizieren können, fällt es ihnen leichter, das Wissen anzunehmen und neue Verhaltensmuster einzuüben (vgl. Martin et al. 2021). Dabei darf nicht vergessen werden, dass Veränderungen im Gesundheitsverhalten komplexe Prozesse sind, die – wie im vorangegangenen Kapitel dargestellt – von einer Vielzahl an Einflüssen abhängig sind.

Im Folgenden stellen wir zwei Projekte vor, die das Thema „Wie ernähre ich mich gesund?“ mit Menschen mit Lernschwierigkeiten und dem professionellen Umfeld praktisch umgesetzt haben. Die Projekte zeigen, wie Partizipation und Koproduktion von Wissen in der Gesundheitsförderung gelingen können.

GESUND! „Gesundheitsbildung für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten“

Ein inklusives Team, bestehend aus Mitarbeitenden einer Berliner Hochschule (darunter wir Autor:innen) und sieben Beschäftigen mit Lernschwierigkeiten einer Werkstatt für behinderte Menschen, entwickelte in diesem Projekt gemeinsam Lerneinheiten zum Thema gesunde Ernährung. Das Interesse der beteiligten Menschen mit Lernschwierigkeiten stand dabei im Vordergrund. Mit Unterstützung des Hochschulteams wurden Informationen zu gesunder Ernährung zunächst auf ihren Inhalt geprüft und dann in eine Form gebracht, die den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Menschen mit Lernschwierigkeiten entsprach. Einfache Botschaften sowie eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung waren dabei wichtig. Anschließend erprobte das inklusive Team die entwickelten Lerneinheiten in der Praxis, passte sie an und finalisierte sie. Das Ergebnis der Zusammenarbeit sind zwei interaktive Seminare rund um gesunde Ernährung:

„Von Apfel bis Zwiebel: knackig bleiben – Müll vermeiden.“ Ohne Verbote und ohne erhobenen Zeigefinger machen die Übungen und Spiele Lust auf frisches Obst und Gemüse. Außerdem wird vermittelt, verantwortlich mit Lebensmitteln umzugehen und deren Verschwendung vorzubeugen.

„Tschüss, Zucker – Tschüss, Einwegflasche. Gesund trinken ohne Müll.“ Getränke und Getränkeverpackungen stehen im Mittelpunkt dieser Lerneinheiten. In vielen Lieblingsgetränken ist Zucker versteckt. Wie viel Zucker tatsächlich in den süßen Getränken steckt und wie viel Zucker gesund ist, zeigen anschauliche Methoden und Beispiele. Die Botschaft ist: Wasser aus der eigenen Trinkflasche oder aus einem Glas zu trinken, tut nicht nur dem eigenen Körper gut, sondern auch der Umwelt.

Die Verknüpfung von Ernährungsthemen mit Aspekten des Umweltschutzes verdanken wir der Initiative von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Durch die Zusammenführung der beiden Themen und dank dem spielerischen und auffordernden Charakter der Materialien können Abwehrhaltungen, sich mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen, überwunden werden. Die einfachen Botschaften und lebenspraktischen Handlungsmöglichkeiten stärken die Motivation, an der Ernährung etwas zu ändern.

Die Lerneinheiten sind für eine Peer-to-Peer-Weitergabe konzipiert. Das heißt, nach einer Vorbereitungsphase können Menschen mit Lernschwierigkeiten einige Lerneinheiten mit Unterstützung selbst anleiten. Dies trägt zum einen zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz der anleitenden Person bei, zum anderen erhöht der Peer-to-Peer-Ansatz die Akzeptanz der vermittelten Inhalte. Die Lerneinheiten sowie die Erfahrungen mit der partizipativen Erarbeitung sind in einer Praxishilfe veröffentlicht (vgl. Schwersensky, Allweiss & Burtscher 2023).1

Die Aufgabe, Bildungsangebote zu gesunder Ernährung umzusetzen, fällt Fachkräften mit pädagogischem Auftrag zu. Die Umsetzung solcher Lerneinheiten ist in verschiedenen Settings denkbar: in der Schule, in der Einzelbetreuung, in der Wohngruppe oder in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Da Fachkräfte zur Vermittlung eines gesunden Lebensstils selbst fundiertes inhaltliches Wissen benötigen, ist fachlich und methodisch gut aufbereitetes Lernmaterial von besonderer Bedeutung. Auch Expert:innen aus dem Bereich der Ernährungsberatung können solche Angebote umsetzen. Methodische Kenntnisse bei der Informationsweitergabe an und bei der Beratung von Menschen mit Lernschwierigkeiten sind dabei wesentlich.

Gesundheitsförderung als Gestaltung der Lebenswelt

Ein weiterer wichtiger Baustein der Gesundheitsförderung ist die Gestaltung der Lebenswelt, auch Verhältnisprävention genannt. Eine Lebenswelt im Sinn der Gesundheitsförderung ist ein abgrenzbares soziales System, in dem Menschen arbeiten, wohnen, lernen oder ihre Freizeit verbringen (vgl. GKV-Spitzenverband 2023). Menschen bewegen sich diesem Paradigma folgend zumeist in mehreren Lebenswelten. Über eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Bedingungen in der jeweiligen Lebenswelt kann das Erlernen bzw. Praktizieren von Verhaltensweisen zur Förderung der Gesundheit ermöglicht bzw. erleichtert werden. Es gibt viele Möglichkeiten der Gestaltung. Als Beispiele für das Thema Ernährung seien hier zwei organisatorische und strukturelle Aktivitäten genannt: die Einführung von Qualitätsstandards für Ernährung und/oder von Qualitätszirkeln sowie die Schulung von Multiplikator:innen. Im nachfolgenden Abschnitt wird gezeigt, wie in diesem Sinne mehrere Strategien der Gesundheitsförderung aufeinander aufbauend umgesetzt werden können. Die Vorgehensweise verspricht Erfolg, da die Lebenswelt gesundheitsförderlich gestaltet, aber auch Lernen und Veränderung von Individuen angeregt und ermöglicht werden.

ELGE: „Einfach, lecker und gesund essen – das kann ich“

Auf Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ihren Alltag in unterstützten Wohn- und Arbeitsformen verbringen, übt das Verpflegungsangebot vor Ort großen Einfluss aus. Die Mitarbeitenden im Bereich Hauswirtschaft und Verpflegungsmanagement haben daher eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Um eine gesunde Ernährung zu fördern, entwickelte eine Arbeitsgruppe der Lebenshilfe Bremen mit Unterstützung durch Ernährungsexpert:innen einen Ernährungsstandard in Form eines Handlungsleitfadens (vgl. Lebenshilfe Bremen e. V. 2023).2 Beteiligt an der Entwicklung waren Mitarbeiter:innen, Bewohner:innen und Angehörige. Durch die Etablierung von Qualitätsstandards für gesunde Ernährung sollte für die Betreuungs- und Hauswirtschaftskräfte in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Bremen eine größere Handlungssicherheit in ihrer täglichen Arbeit gewährleistet werden. Ziel war es, für die Bewohner:innen ein Umfeld zu schaffen, das ihnen einen gesundheitsförderlichen Umgang mit den Themen Ernährung und Esskultur ermöglicht.

Der fertige Leitfaden dient jetzt als Grundlage für die Verpflegung im Fachbereich Wohnen. Auf 20 Seiten gibt er Ernährungsempfehlungen, thematisiert Auswahl, Einkauf und Lagerung von Lebensmitteln – auch mit Blick auf Nachhaltigkeit – und gibt Tipps für die Zusammenstellung und Zubereitung von Mahlzeiten. In weiteren Kapiteln werden über die Gestaltung eines gesundheitsförderlichen und angenehmen Essensumfeldes sowie über die Motivation für gesunde Ernährung gesprochen.

Der Einsatz des Leitfadens wird durch strukturelle Aktivitäten begleitet. Beispielsweise gibt es feste Ansprechpersonen und einen Qualitätszirkel zum Thema gesunde Ernährung. Zusätzlich werden Mitarbeiter:innen durch Ernährungsberater:innen geschult. Die Bewohner:innen können mithilfe einer Toolbox und durch Multiplikator:innen mehr über gesunde Ernährung erfahren und so ständig dazulernen. Die Fachbereichsleitungen stellen den organisatorischen Rahmen sicher, damit gesunde Ernährung dauerhaft in den Arbeitsalltag integriert wird.

Fazit

GESUND! und ELGE bieten Informationen und Materialien an, die in der Praxis gut nutzbar sind. Damit kann auf erprobtes Erfahrungswissen zurückgegriffen werden. Gleichzeitig empfehlen wir bei der eigenen Umsetzung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung – wo immer das möglich ist – ein partizipatives, koproduktives Vorgehen.

Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert das Recht behinderter Menschen auf den Genuss des erreichbaren Höchstmaßes an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung. Für Menschen mit Behinderung – wie für alle anderen Menschen auch – müssen demnach eine unentgeltliche oder erschwingliche Gesundheitsversorgung sowie Angebote der Prävention und Gesundheitsförderung zur Verfügung stehen. Aus der Erkenntnis, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten eine besondere Disposition für gesundheitliche Probleme haben – bis hin zur Verringerung der Lebenszeit –, ergibt sich ein Handlungsbedarf bzw. -auftrag für die Gesellschaft. Allerdings gilt in gleichem Maße: Menschen mit Lernschwierigkeiten sollen bei allen Bemühungen rund um Gesundheitsförderung ihr Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung wahrnehmen können.

Die Möglichkeit zu einer fundierten Entscheidungsfindung und Wahlmöglichkeiten sind von grundlegender Bedeutung für die Selbstbestimmung einer Person über ihre eigene Gesundheit. Um gesundheitsförderliche Entscheidungen treffen und umsetzen zu können, benötigen Menschen mit Lernschwierigkeiten möglicherweise pädagogische Unterstützung. Aber gerade bei der Ernährung ist der Konflikt zwischen Selbstbestimmung der Menschen mit Lernschwierigkeiten und dem pädagogischen Auftrag von unterstützenden Personen oft vorprogrammiert. In Teams von unterstützenden Personen kommt es nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten bezüglich der freien Wahl von Mahlzeiten für die zu betreuenden Personen. Und auch wenn erwachsene Kinder mit Lernschwierigkeiten die Fürsorge des Elternhauses verlassen und sich selbstständig um ihre Ernährung kümmern wollen, kommt es oft zu Konflikten. In beiden Fällen ist die Professionalisierung des Themas gesunde Ernährung ein Weg, zu einer sachlichen und lösungsorientierten Diskussion zu kommen.

Literatur

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Behrisch, B. & Wright, M. T. (2018): Die Ko-Produktion von Wissen in der Partizipativen Gesundheitsforschung. In: Selke, S. & Treibel, A. (Hrsg.): Öffentliche Gesellschaftswissenschaften. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 307–321. https://doi.org/10.1007/978-3-658-16710-3_17

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Edwin Thanarajah, S., DiFeliceantonio, A. G., Albus, K., Kuzmanovic, B., Rigoux, L., Iglesias, S., Hanßen, R., Schlamann, M., Cornely, O. A., Brüning, J. C., Tittgemeyer, M. & Small, D. M. (2023): Habitual daily intake of a sweet and fatty snack modulates reward processing in humans. Cell metabolism, 35(4), 571-584. https://doi.org/10.1016/j.cmet.2023.02.015

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Franke, M. L., Heinrich, M., Adam, M., Sünkel, U., Diefenbacher, A. & Sappok, T. (2018): Körpergewicht und psychische Erkrankungen: Ergebnisse einer klinisch-psychiatrischen Querschnittsanalyse bei Menschen mit Intelligenzminderung. Der Nervenarzt, 89(5), 552–558. https://doi.org/10.1007/s00115-017-0411-2

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Stiftung Gesundheitswissen (2018): Adipositas. Hintergrund. Online verfügbar unter https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/adipositas/folgeerkrankungen (zuletzt aufgerufen am 11.09.2023).

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Autor:innen:

Nikola Schwersensky, Physiotherapeutin, B. Sc. Gesundheitswissenschaften, M. A. Soziale Arbeit

Sie ist seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) tätig. Aus dem partizipativen Forschungsprojekt GESUND! ging 2023 die Veröffentlichung „Gesundheitsbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ hervor.

Theresa Allweiss, B. Sc. Ergotherapie, M. Sc. Gesundheitswissenschaften

Seit 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Gesundheitsförderung für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten und der Partizipativen Gesundheitsforschung.

Reinhard Burtscher, Prof. Dr., ist Professor für Heilpädagogik und Vizepräsident für Forschung, Transfer und Weiterbildung an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Teilhabeforschung, Erwachsenenbildung und Gesundheitsförderung.

Fußnoten

1 Die Praxishilfe mit einer umfangreichen Materialiensammlung steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: https://www.gesunde-lebenswelten.com/gesund-vor-ort/menschen-mit-behinderung-und-angehoerige/gesund-37 (zuletzt aufgerufen am 2.11.2023).

2 Der Ernährungsstandard wurde auf der Seite der Lebenshilfe Bremen veröffentlicht und steht zum Download zur Verfügung: https://lebenshilfe-bremen.de/wp-content/uploads/ELGE_Ernaehrungsstandard.pdf (zuletzt aufgerufen am 2.11.2023).