Arkadengang im Innenhof von Schloss Hartheim. An der Wand hängen Gedenksteine.Am Boden stehen Blumengestecke.

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.

Foto: Manfred Scheucher/vollfotograf.at
Denkanstösse
Meinhard Lukas

Die Täter von Hartheim und was wir als Menschen sind

Der Mercedes Omnibus trägt das Kennzeichen der Reichspost. Er hält an der Westseite des Schlosses. Der Holzschuppen schützt vor neugierigen Blicken. Angestellte, die sich Pfleger nennen, empfangen die Menschen im Bus, begleiten, nein eskortieren sie auf ihrem letzten Weg. Auch der kleine Seppi muss sich anstellen.

Er hat nur seine Puppe, an der er sich festklammert. Seine Eltern wissen von all dem nichts, glauben ihn in den besten Händen im Kloster Mariathal. Bei Seppi gab es Probleme bei der Geburt. Er ist halt bei allem ein bisschen langsamer. Zu langsam offenbar.

Es geht durch einen schmalen Seiteneingang, den mit Brettern verschlagenen Arkadengang entlang bis in den Auskleideraum. Damit alles seine Ordnung hat, sammeln und registrieren die sogenannten Pfleger die Kleidungsstücke und die wenigen Habseligkeiten der inzwischen nackten Ankömmlinge. Auch Seppi muss sich von seiner Puppe trennen.

Im Untersuchungsraum treffen die verängstigten Menschen auf ihren Arzt. Da steht die Diagnose „unwertes Leben“ längst fest. Der Arzt, der einst einmal einen Eid geschworen hat, untersucht seine Patienten, nein seine Opfer, nur um sein späteres Tun zu rechtfertigen und zu verschleiern. Und um das Verwertbare des „Unwerten“ zu sichern. Goldzähne sollen nicht verloren gehen.

Nun wird es ernst. Es geht durch eine niedrige, schmale Stahltüre in eine gekachelte Kammer, kaum größer als 20 m². Drei Duschköpfe wollen den Eindruck eines Duschraums erwecken. Und schon schließt sich die Türe hinter den dicht gedrängten nackten Menschen. Seppi tut, was er immer tut, wenn er verängstigt ist. Er hält sich die kleinen Hände vor seine Augen. Im angrenzenden Technikraum öffnet der Arzt das Ventil an der Gasflasche. Es dauert 15 Minuten, bis alle 60 Menschen tot sind. „Gnadentod“ heißt das. Von nun an kümmert sich der Brenner, ja er wird wirklich Brenner genannt, um die nackten Leichname. Nachdem alle Goldzähne entfernt sind, vollbringen Krematorium und Knochenmühle ihr routiniertes Werk. Was bleibt, ist die Asche von 60 Menschen, die der Gesellschaft nicht mehr zur Last fallen. Auch der kleine Seppi nicht.

Sein noch so junges Leben wich zu weit ab von der Norm, vom deutschen Ideal. So wie das der anderen 30.000 Menschen, die hier im Schloss, hier in unserer Heimat, den Weg in die Gaskammer antreten mussten. Die Schergen von Hartheim haben darüber penibel Buch geführt. Bis auf die letzte Reichsmark genau haben sie berechnet, was sie durch ihre Taten der „Volksgemeinschaft“ an künftigem Aufwand erspart haben. Das „unwerte“ Leben als Kostenfaktor.

Kostenfaktor? Behinderte als Kostenfaktor, als Budgetposten? Als Posten eines Sparbudgets? Das klingt erschreckend aktuell, erschreckend zeitgemäß. Je anonymer Sozialleistungen daherkommen, desto profaner ist unsere volkswirtschaftliche Logik, desto entmenschlichter ist die Gesamtrechnung. Tobias Moretti hat dieses Phänomen hier in Hartheim in aller Schärfe formuliert: „Das Begriffspendant für das, was früher Sozialhygiene hieß, heißt heute, überspitzt formuliert, Gesundheitsökonomie.“ Und doch gibt es heute einen gesellschaftlichen Konsens zum Schutz des Lebens in all seiner Vielfalt. Die Würde des Menschen, jedes Menschen, ist unantastbar. Das ist Prinzip unserer Verfassung. Ein Prinzip, das zuletzt im Nationalsozialismus gänzlich außer Kraft gesetzt war.

Spätestens jetzt ist die Versuchung groß, in die gewiss richtige und wichtige, aber doch etwas bequeme Nie-Wieder-Rhetorik einzustimmen. Wer sich nur im historischen Frame des Nationalsozialismus bewegt und sich redegewandt davon distanziert, mag sich die undankbare Auseinandersetzung mit den sozialen Wunden der Gegenwart ersparen. Noch vor einigen Jahren wäre ich dieser Versuchung gewiss erlegen, zumal als Spross einer Leistung-muss-sich-wieder-lohnen-Gesellschaft. Zwei Schicksalsschläge später haben sich bei mir Standort und Standpunkt gravierend verändert. Als Vater einer wunderbaren Tochter mit Trisomie und als Patient mit terminalem Nierenversagen, kurzum mit einer schweren Behinderung, drängt mein Gedenken in die Gegenwart, in die Zukunft.

Schon zum Schutz vor uns selbst müssen wir uns dafür interessieren, wie Landsleute, wie Vorfahren an diesem Ort zu Massenmördern, Beitragstätern, Ermöglichern oder Wegsehern, also schlicht zu Unmenschen wurden. Wie konnte sich auf ihrem Gewissen, ja ihrer Seele eine Hornhaut aufbauen, an der das schlimmste Leid abprallte, obwohl sie zugleich liebevolle Familienväter, gefühlvolle Freunde und gläubige Kirchgänger waren? Schlummert dieser Dämon auch in uns, in unserer Gesellschaft?

„Der Weg zur Barbarei der NS-Zeit besteht aus unzählig vielen und winzig kleinen Schritten. Und wir können die winzig kleinen Schritte nachvollziehen, die durch das 18. und 19. Jahrhundert trippelten, immer größer wurden und schneller, bis sie schließlich die Tore von Auschwitz, Treblinka, Majdanek und Mauthausen erreichten“, sagt Michael Köhlmeier in seiner Rede im Linzer Rathaus. Um uns dann mit all seinem Sprachgefühl zu verdeutlichen, warum wir uns mit den Tätern von Mauthausen und Hartheim vergleichen sollen, ohne uns gleichzusetzen. Ich zitiere noch einmal Köhlmeier:

„Wie geht aus der Geschichte lernen? Wie soll man aus der Geschichte lernen, wenn man ‚heute‘ nicht mit ‚damals‘ vergleichen soll? Wie geht das dann noch? Wieder haben wir es mit einem kleinen, winzig kleinen Schritt zu tun: Indem ich ‚vergleichen‘ und ‚gleichsetzen‘ nicht voneinander unterscheide, sondern als Synonyme verwende, unterbinde ich letztlich jedes Lernen aus der Geschichte!“ 

Achten wir also auf die winzig kleinen und weniger kleinen Schritte, die heute getan werden. Fragen wir mit Köhlmeier, ob diese Schritte in eine ähnliche Richtung weisen, auch wenn wir von der Barbarei von Hartheim weit entfernt sind. Machen wir uns bewusst, was die Voraussetzungen der Massenmorde hier waren: einerseits ein bedingungsloser Autoritätsglaube und andererseits die Entmenschlichung der Opfer, das Ausscheiden der Beeinträchtigten aus der Spezies. Dann spricht aber alles dafür, gerade heute besonders wachsam zu sein,…denn unser humanes Menschenbild, eine Errungenschaft der Aufklärung, gerät einmal mehr ins Rutschen. […]

Ein Landesparteiobmann aus Niederösterreich bezeichnete Asylwerber als „Erd- und Höhlenmenschen“, ein Landesrat nannte Homosexuelle „Schwuchteln“, sprach andernorts über nicht förderungswürdige „Dreckskünstler“ und sagte über die damalige Innenministerin, sie habe „… den Flüchtlingen noch die Jause zugeworfen, damit sie gestärkt sind fürs Vergewaltigen“. […] Selbst ein Ex-Vizekanzler wurde in einer Dokumentation aus der Zeit vor seinem Regierungsamt mit einem bemerkenswerten Satz zitiert. Es ging dabei um die Abschiebung von Migranten, die dieser Politiker mit einem Transportflugzeug erledigt wissen wollte. Und dann wörtlich: „Da können sie dann schreien und sich an-urinieren. Da stört’s dann niemanden.“ […]

Ich könnte noch mehr „Einzelfälle“ nennen. „Einzelfälle“, die eines gemein haben: Die Sprache schafft eine gefährliche Distanz, würdigt eine Gruppe von Menschen herab, lässt kaum eine Empathie aufkommen. Es sind hassgetriebene Aussagen, sei es der eigene Hass oder der mutmaßliche Hass der Anhänger. Hass ist ein gefährlicher Ratgeber. Das ist schon in Hannah Arendts Buch über die Ursprünge totaler Herrschaft nachzulesen. […]

Wir müssen uns der Fratze des Hasses mit aller Macht entgegenstellen, dem Hassgefühl in uns selbst, dem Hass in der Gesellschaft. Dem Hass auf Flüchtlinge, Sozialbedürftige, Andersdenkende, Politiker, Journalisten usw. Immer dann, wenn in der Vergangenheit der Hass zum Flächenbrand wurde, war es bereits zu spät. Stimulieren wir daher das Gewissen und nicht den Hass. Es ist das Gewissen, das unsere Identität prägt, schrieb der Soziologe Niklas Luhmann. Das Verhalten der Täter von Hartheim sagt daher etwas darüber aus, was sie als Menschen waren. Dann sagt aber auch unser heutiger Umgang mit Schutzbedürftigen etwas darüber aus, was wir als Menschen sind. […] Wer besucht schon Einrichtungen für Menschen mit Behinderung? Das bleibt nicht ohne Wirkung. Kommt es hier zu Kürzungen, sind es naturgemäß selten die Betroffenen, die sich zur Wehr setzen, weil sie es oftmals gar nicht können. Zu Wort melden sich dann nur die karitativen Organisationen. Und auch ihnen weht zunehmend ein rauerer Wind entgegen. […] Aktuelle Budgetkürzungen haben – wie ich höre – eine beachtliche Wirkung. Wenn sich in einer Behinderteneinrichtung der wöchentliche Ausflug am Sonntag nicht mehr finanzieren lässt, bekommen das die Betroffenen empfindlich zu spüren. Schließlich war es gerade dieser Ausflug, auf den sie sich Woche für Woche gefreut haben. Nicht zu reden davon, wenn Sparmaßnahmen die schulische Integration treffen. […] Die Art, wie wir mit beeinträchtigten Menschen umgehen, ist nicht selten ein Grund, warum sich werdende Eltern schlicht nicht vorstellen können, ein Kind mit Behinderung zur Welt zu bringen. Damit betrete ich ein moralisches und ideologisches Minenfeld, will ich doch über nicht weniger sprechen als über die Routine der Pränataldiagnostik. In den allermeisten Fällen dient diese Diagnostik allein dazu, die Eltern mit der recht verlässlichen Prognose zu beruhigen, dass sie ein gesundes Kind zur Welt bringen werden. Was aber, wenn pränatal eine Behinderung oder auch nur eine mögliche Behinderung diagnostiziert wird? Die Eltern müssen dann innerhalb weniger Tage eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt treffen. Man will sich die Nöte dabei nicht vorstellen. Neun von zehn Müttern, die während der Schwangerschaft von einer Chromosomenanomalie ihres Babys erfahren, tragen das Kind nicht aus, Tendenz steigend.

Der Gesetzgeber hat die Entscheidung aus gutem Grund der Mutter überantwortet und sie doch zugleich unvermeidlich überfordert. Wer denkt schon daran, dass Embryonen in der 13. Woche bereits zu groß sind für eine Ausschabung. Dann muss bei einem Abbruch das Kind oftmals mit einer Giftspritze getötet und tot zur Welt gebracht werden. Wer denkt schon daran, was das für eine Mutter heißt. […] Natürlich soll eine betroffene Mutter selbstbestimmt höchstpersönlich entscheiden. Eine humane Gesellschaft muss aber zugleich alles dafür tun, dass diese Entscheidung auf Grundlage einer bestmöglichen Information und ohne sozialen Druck fällt. Womit wir wieder bei der Frage sind, wie wir mit beeinträchtigten Menschen umgehen? Was also können Eltern erwarten, wenn sie sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch und für das Leben mit einem behinderten Kind entscheiden?

Unsere höchstpersönliche Erfahrung ist nicht ermutigend. Auch wir haben uns natürlich für die Pränataldiagnostik entschieden, als meine Frau zum ersten Kind schwanger war. Der Befund war unauffällig. Erst nach der Geburt wurde Trisomie diagnostiziert. Die Art, wie uns das mitgeteilt wurde, werden wir nie vergessen. Ich stand mit meiner Tochter am Arm neben meiner noch sehr geschwächten Frau. In dieser Situation konfrontierte uns eine völlig überforderte junge Ärztin in ganz eigenartiger Weise mit der Diagnose: Sie fragte uns aus heiterem Himmel in vorwurfsvollem Ton, ob wir es denn verabsäumt hätten, den Embryo auf Gendefekte zu untersuchen. Erst langsam wurde uns klar, was sie uns eigentlich sagen wollte. In dieser Schocksituation begannen wir, uns zu verteidigen, erläuterten, dass wir alles wie vorgesehen abgespult haben.

Erst heute verstehe ich, was diese schreckliche Erfahrung über unseren Umgang mit beeinträchtigten Menschen aussagt. In Zeiten der Pränataldiagnostik sind diese Menschen oftmals nur eine vermeidbare oder eben unvermeidbare Panne im medizinischen Hochleistungssystem. So fühlten wir uns übrigens auch, als meine Frau die zuständige Primaria einige Tage später nach Therapiemöglichkeiten fragte. „Sie müssen sich mit Ihrer Lage abfinden, schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an“, war die patzige Antwort. Das war nicht nur gefühllos, das war auch schlicht falsch. Gerade bei Kindern mit Trisomie kann man ganz erstaunliche Ergebnisse erzielen, wenn man vom ersten Tag an mit einer Physiotherapie gegen die typische Muskelschwäche ankämpft. Und die Eltern haben dann plötzlich eine Perspektive in ihrer scheinbar perspektivenlosen Situation. […]

Lernen wir also aus der Geschichte hier in Hartheim, indem wir unser Tun daran messen. Vergleichen wir unsere Haltung und die Haltung unserer Mitmenschen mit jener der damaligen Täter, ohne sie gleichzusetzen. Machen wir uns immer wieder bewusst, dass unser Umgang mit den schutzbedürftigen Menschen etwas darüber aussagt, was wir selbst als Menschen sind. Kämpfen wir gegen den Dämon der Gleichgültigkeit an. Stellen wir uns immer wieder den letzten Weg des kleinen Seppi bis in die Gaskammer des Schlosses hier vor. Denken wir daran, wie er in der Gaskammer noch seine kleinen Hände vor seine Augen hielt, bevor nebenan der Arzt das Ventil der Gasflasche öffnete. Und machen wir uns immer wieder den letzten Weg der anderen 30.000 Opfer bewusst.

Ich danke Ihnen, dass Sie mir zugehört haben. Und noch eine Bitte zum Schluss. Schenken Sie mir keinen Applaus, schenken Sie uns allen einen Moment der Stille.

 

Rede bei der Gedenkfeier in Hartheim am 2. Oktober 2019 (gekürzt)

Bunte, ineinander verschachtelte Altstadthäuser
Foto: Ulrich Heimlich

Spiel als Inklusion – Inklusion als Spiel

Es ist an der Zeit, einige trügerische Gewissheiten zum kindlichen Spiel zu erschüttern. Vielfach wird gerade in der Qualifikation frühpädagogischer Fachkräfte angenommen, dass als bekannt vorausgesetzt werden kann, was unter Spiel zu verstehen sei. Wer allerdings in die einschlägige Literatur zum Thema schaut, wird dort eine große Unsicherheit in der Begriffsbestimmung feststellen. Auch die Gleichsetzung des Freispiels mit einer Methode (Lorentz 1992) verstellt eher den Blick auf das freie Spiel von Kindern und ihre phantasievollen Eigenkreationen, als dass die Kinder tatsächlich zur Freiheit im Spiel angeregt würden. Weder eine Didaktik des Spiels noch Interventionen in kindliche Spieltätigkeit sind ohne weiteres möglich, ohne den Charakter des Spiels zu zerstören. Gerade in der Ausbildung von frühpädagogischen Fachkräften bedarf es von daher einer grundlegenden Neuorientierung im Bereich der spielpädagogischen Qualifikation. Das gilt besonders angesichts der Gestaltung inklusive Spielprozesse in Kindertageseinrichtungen.

Blinde, iranische Frau in Hijab geht durch ein hohes Haferfeld und streckt die rechte Hand prüfend aus.
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Fotoessay
Swinde Wiederhold

Das Dorf der Blinden

Chaharborj ist ein kleines Dorf im Nordosten des Irans. Dort hat ein angeborener Gendefekt überdurchschnittlich viele blinde Angehörige im Familienstammbaum hervorgerufen. Swinde Wiederholds Fotoreportage schafft ein einfühlsames Bild vom „Dorf der Blinden“.

Bunte Landschafts- und Stadteindrücke
Porträtfoto André Frank Zimpel, Foto: privat
Fachthema
Andre´ Frank Zimpel

Spiel und Förderung

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Phantasie umkreist die ganze Welt.“
(Albert Einstein 1929)

„Befehlen, fragen, erzählen, plauschen gehören zu unserer Naturgeschichte so wie gehen, essen, trinken, spielen.“
(Ludwig Wittgenstein 1953)

Willi,  seine Schwester Olivia und Mama Birte Müller liegen miteinander spaßend auf einer Decke im Gras.
Willi,  seine Schwester Olivia und Mama Birte Müller liegen miteinander spaßend auf einer Decke im Gras.
Willis Insiderwissen
Birte Müller

Bist du neurotypisch oder was?

Sitzen eine Normalo-Mutter und eine Behinderten-Mutter mit ihren Kindern im Café. Sagt die Mutter des neurotypischen Kindes: „Mein Sohn ist so intelligent! Er konnte schon mit zehn Monaten laufen.“ Denkt das behinderte Kind: „Was für ein Depp, ich hab mich schön bis zum sechsten Lebensjahr tragen lassen.“

Männer, Frauen und Kinder bewegen sich an Händen haltend im Kreis. Eine Frau in der Mitte des Kreises schlägt eine Trommel.
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Tanz und Rhythmus
Maria Glawitsch, Marcella Rowek

TaKeTiNa: Die Kraft des Rhythmus

Die tiefklingende Basstrommel und das surrende Berimbau – ein brasilianisches Saiteninstrument – erfüllen den Raum. Zum Ende hin werden sie immer leiser, bis der Klang ganz im Raum verhallt. Der Rhythmus ist noch immer ganz deutlich im Körper spürbar: „Ta“ „Ke“ „Ti“ „Na“.